Beim Brennen von Programmen über J-LINK flackert das Display deutlich, wobei das Flackern mit der Zeit nachlässt. Techniker führen dies vorläufig auf eine fehlerhafte Ansteuerung der Flüssigkristalle während des Brennvorgangs zurück, was zu einer Polarisation der Flüssigkristallmoleküle führt. Polarisation ist ein häufiges Problem in der Displaytechnologie und wird oft durch eine längerfristige Ansteuerung mit fester Polarität verursacht. Dieser Fall ist jedoch insofern besonders, als er in direktem Zusammenhang mit dem Brennvorgang steht.
TFT-Displays nutzen die optischen Eigenschaften von Flüssigkristallen. Unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes drehen die Flüssigkristallmoleküle die Richtung des polarisierten Lichts und modulieren so die Lichtdurchlässigkeit durch Steuerung der Spannung, um Bilder zu erzeugen. Um Elektrolyse-Reaktionen in einem Gleichstromfeld zu verhindern, muss die Polarität der Ansteuerspannung periodisch wechseln. Bleibt die Polarität über einen längeren Zeitraum unverändert, akkumulieren die Flüssigkristallmoleküle Polarisation, verlieren ihre Fähigkeit zur Lichtdrehung und verursachen Flimmern oder Nachbilder.
Im Normalbetrieb nutzen TFT-Displays eine aktive Matrix-Ansteuerung, um Bilder zeilenweise zu aktualisieren. Die Bildwiederholfrequenz liegt typischerweise über 60 Hz, um einen häufigen Polaritätswechsel zu gewährleisten. Beim Brennen von Programmen werden jedoch Synchronisationssignale (wie z. B. das vertikale Synchronisationssignal VSYNC) dauerhaft auf hohem Pegel gehalten. Dadurch verbleibt der Flüssigkristall zu lange in einem einzigen Polaritätszustand, was zu einer temporären Polarisation führt.
Durch den Vergleich der Signalverläufe im Normalbetrieb und während des Brennvorgangs stellten Techniker fest, dass während des Brennvorgangs das Vertikalsynchronisationssignal aussetzt, während das Datenfreigabesignal aktiv bleibt, wodurch der Polaritätswechselzyklus gestört wird. Im Gegensatz dazu werden beim normalen Ein- und Ausschalten alle Signale synchron zurückgesetzt, wodurch eine Polarisationsbildung vermieden wird.
Um dieses Problem zu lösen, schlagen Experten zwei einfache Maßnahmen vor:
Trennen Sie das Display während des Brennvorgangs vom Stromnetz, um Signalstörungen zu vermeiden.
Vor dem Brennvorgang müssen die relevanten Pins initialisiert werden , indem die Treibersignale auf niedrige Pegel gesetzt werden, um den Zustand des Flüssigkristalls zurückzusetzen.
Da das Brennen mit J-LINK nur in der Produktion eingesetzt wird und keinen Einfluss auf das Endbenutzererlebnis hat, kann das Problem ohne Hardwaremodifikationen behoben werden.
Dieser Flackervorfall dient als typisches Beispiel für die Polarisationstheorie von Flüssigkristallen und unterstreicht die Bedeutung eines abgestimmten Hardware-Software-Designs in elektronischen Geräten. Techniker warnen davor, dass anhaltende Polarisation Displays dauerhaft beschädigen kann, und empfehlen daher, während der Entwicklung auf die Integrität des Ansteuersignals zu achten. Diese Entdeckung liefert zudem einen neuen Referenzwert für Stabilitätstests in der Displayindustrie.
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