Monitor-Reaktionszeit verständlich erklärt: Ein Leitfaden für Gamer
2026-01-19
Was ist die Reaktionszeit des Monitors?
Die Reaktionszeit beschreibt die Geschwindigkeit, mit der ein Flüssigkristallbildschirm (LCD) auf ein Eingangssignal reagiert. Sie entspricht der Zeit, die ein Pixel benötigt, um von Schwarz auf Weiß (Anstiegszeit) und wieder zurück auf Schwarz (Abfallzeit) zu wechseln. Die Summe dieser beiden Werte ergibt die standardmäßige Reaktionszeit, angegeben in Millisekunden (ms). Eine langsamere Reaktionszeit kann sich negativ auf das Spielerlebnis auswirken. Sie verringert die Reaktionszeit der Spieler und kann Bewegungsunschärfe oder Nachzieheffekte (Ghosting) verursachen, was die Leistung direkt beeinträchtigt. Darüber hinaus können langsame Reaktionszeiten bei Monitoren mit hohem Dynamikkontrast während schneller Übergänge von hellen zu dunklen Szenen zu Augenbelastung und -ermüdung führen.
Was bedeuten die unterschiedlichen Reaktionszeiten?
Es gibt verschiedene Arten von Reaktionszeitmetriken, die jeweils eine unterschiedliche Bedeutung haben:
Reaktionszeit (Schwarzweiß) Dies ist der älteste Parameterstandard, der sich eher für CRT-Monitore eignet. Er misst den vollständigen Zyklus eines Pixels, bei dem er von Schwarz zu Weiß und wieder zurück zu Schwarz wechselt. Da moderne Bildschirme nur selten zwischen reinem Schwarz und Weiß wechseln, ist diese Messgröße für die tatsächliche Leistung im Alltag weniger aussagekräftig.
Reaktionszeit des Bewegtbildes (MPRT) MPRT misst nicht die Geschwindigkeit von Pixelübergängen, sondern ist eine Technik zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe . Dabei wird die Hintergrundbeleuchtung während Farbübergängen kurzzeitig abgeschaltet, um das Nachleuchten des Bildes auf dem Bildschirm zu minimieren. Durch die Reduzierung dieses Nachbildeffekts verringert MPRT die Wahrnehmung von Geisterbildern und Unschärfe deutlich und lässt Bewegungen flüssiger erscheinen.Hinweis: Dieses häufige Blinken der Hintergrundbeleuchtung kann bei manchen Benutzern zu verstärkter Augenermüdung führen.
Grau-zu-Grau (GTG) Reaktionszeit Da LCDs Bilder durch die Steuerung der Helligkeit einzelner Pixel erzeugen, um verschiedene Farben darzustellen, misst die Grau-zu-Grau-Reaktionszeit (GTG) die Übergangszeit zwischen verschiedenen Graustufen (Farben). Dies ist ein praktischerer und relevanterer Standard für heutige Inhalte. Je niedriger die GTG-Reaktionszeit, desto besser. Aktuell ist GTG die am häufigsten beworbene Kennzahl für moderne Monitore.
Wie wählt man einen Monitor anhand der Reaktionszeit aus?
Bei schnellen Spielen, insbesondere in intensiven Kampfszenen, entscheidet die Reaktionszeit des Monitors darüber, ob Bewegungsunschärfe oder Geisterbilder auftreten. Dies beeinflusst nicht nur das visuelle Erlebnis, sondern auch die Spielleistung. Traditionell gab es einen Kompromiss: TN-Panels konnten eine schnelle Reaktionszeit von 1 ms erreichen, litten aber unter einer schlechteren Bildqualität und eingeschränkten Betrachtungswinkeln, während IPS-Panels überlegene Farben und Betrachtungswinkel boten, aber typischerweise auf 4-5 ms GTG begrenzt waren. Die ideale Lösung ist ein Monitor, der Geschwindigkeit und Bildqualität optimal vereint. Die schnelle IPS-Technologie wurde entwickelt, um diesem Bedarf gerecht zu werden. Sie ermöglicht deutlich schnellere Reaktionszeiten (bis zu 1 ms) bei gleichbleibender Farbgenauigkeit und weiten Betrachtungswinkeln, die für IPS-Panels typisch sind. Für ambitionierte Gamer ist ein Monitor mit niedriger Reaktionszeit und hoher Bildwiederholfrequenz (z. B. 144 Hz oder 240 Hz) der Schlüssel zu einem Wettbewerbsvorteil und einem flüssigen, immersiven Spielerlebnis.
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